Dienstag, 29. Januar 2008

worth the wait...?

Man hasst es. Man will es nicht. Man versucht es zu verhindern.
Und dann kommt er eben doch, dieser Moment, in welchem man quasi nur da sitzen kann und sich äußerst dämlich fühlt, weil man an dieser Situation nun mal nichts ändern kann. Punkt. Kurz gesagt: man wartet. Obwohl, es müsste eher heißen: man muss warten. Es gibt dabei unzählige Fälle von Warten. Warten auf einen Anruf. Warten, dass es endlich vorbei geht. Warten auf jemand... Problematisch ist jedoch, dass man gezwungen ist, passiv zu sein wobei man sich nichts sehnlicher wünscht als das Ganze zu lösen, beenden, aufzuklären. Man ist irgendwie hilflos, ein sehr unschönes Gefühl, und die Zeit des Wartens füllt sich gerne mit unsinnigen Hirngespinnsten, Vermutungen über das warum, und man reimt sich die merkwürdigsten Dinge zusammen, Vorahnungen, Hoffnungen, Befürchtungen. Kann aber trotzem nix ändern. Man durchlebt zeitweise auch die gesamte Gefühlspalette von Aggression über Angst bis hin zum komplettem Durchdrehen. In den schlimmen Fällen aber nur, muss man beruhigenderweise hinzufügen. Alles in allem ist es aber doch nunmal ziemlich bekackt.
Nunja...aber leider auch nichts Neues.

you ask how long I've been waiting here, I think you already know
cause I've been hanging out and counting down the time that I've been wasting
I've been holding on for way too long
you're always worth the wait though I guess ...

(we are scientists)

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